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Friday16 April 2021

Gewichtszuwachs - Diät

Besinnen beim Diäten!

Wer entfetten will, sollte durchaus nicht einzig seinen Abdomen trainieren, statt dessen vor allem seinen Denkapparat. Wo schließlich hier der Schlüssel zum richtigen Essverhalten liegt. Die Problembewältigung? Dinieren mit Spaß!
 
Mal ehrlich: Seit wievielen Jahrzehnten gibt es Schonkost. Langjährig machen wir sie, wohl keinesfalls pausenlos, aber immer zum wiederholten Mal.

Als Heranwachsende, als Studierende, als erwerbstätige Frau.

Es gibt derer so allerlei: die Kohlsuppen-Diät, die Du-kan-Schonkost, die Modifast-Diät, die Atkins-Schonkost, die Brigitte-Schonkost, die Hollywood-Star-Schonkost, die Glyx-Diät. Man muss derbei ja keineswegs gleich gar so viel abspecken, vielleicht drei, wohl fünf Kg, aber: Wer hat bei diesen Prozeduren real, durabel, abgenommen. Ob der Leib so radikale, stressige Dinge in Wahrheit mag?

Das Einzige, was abnimmt, ist ja die Heiterkeit. Gemäß der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sind 2,7 Millionen Personen bei uns ess-behindert, davon 90 V. H. Frauen. 50 V. H. der bis 18-jährigen jungen Frauen haben eine oder diverse Diäten gemacht, 75 Prozent der Frauen haben Diäterfahrung, 15 Prozent quälen sich ständig.

Es gibt gar Hunderte Diäten, nichtsdestotrotz haben zwei von drei Menschen, denen der Doktor eine Schonkost verschrieben hat, nach sieben Monaten wieder ihr altes Gewicht oder auch mehr.

Schlank wird man von Schonkosten keineswegs. Nur resigniert. Durch die meisten Schonkosten verlernen die Leute, sich veritabel zu verpflegen. Das Konsumieren wird zum Gegner, statt zum Freund. Jedes strikte Ächtung (Null Kohlenhydrate! Keinerlei Fett! Nichts Zucker! Nichts Alkohol! Nichts Kaffee!) steigert das Begehren aufs Verbotene und führt zu Jo-Jo-Reaktion."

Wenn ich entfetten „muss", denke ich einzig noch an Dinieren. Alltagspassend sind Diäten mehrfach auch keineswegs, vor allem sofern man ziemlich arbeitet, ausgeht oder reist.

Also Innenbeschau unumgänglich: umdenken und sich fragen, was einen füllig gemacht hat und macht, egal wie viele Un-wohlbehagen-Kg es sind.

Merkmale für Gewichts-Zuwachs sind: Bestimmende Erbfaktoren (Unglück...), Regungsmangel (Faulheit?), falsche Gepflogenheiten: Dinieren aus Nervosität, Frustration, Monotonie (Kekse im Arbeitszimmer, Chips vorm Fernsehapparat!). Oft ist Essen Ersatzmittelzufriedenstellung oder emotionaler Trost.

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