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Saturday27 February 2021

Lichtallergie verursacht durch Sonnenschutzprodukte

Speckige Sonnenmilch verschuldet Lichtallergie

Ärzte benützen die Notation Lichtallergie nicht, sie differenzieren zwischen einer sobenannten Polymorphen Lichtdermatose (Sonnenekzem) und der Mallorca-Akne. Eine PLD ist gemäß neuesten Beobachtungen erblich bedingt und stellt eine überschießende Gegenwirkung der Haut auf freie Radikale dar, welche anhand der UV-Strahlung vermehrt gebildet werden.

Eine Polymorphe Lichtdermatose tritt oftmals an den ersten Sonnentagen mit Quaddelentstehung und Jucken auf und mag durch Antihistaminika (Mittel gegen Allergien) und eine Hydrocortisoncreme überwiegend geschwind gelindert werden. Gleichfalls Kapseln mit Betacarotin und Calcium assistieren, dass sich die Haut zügiger an die Sonne akklimatisiert und weniger empfindlich reagiert.

Bei der ein wenig beständigeren Mallorca-Akne dagegen scheint die Zusammenstellung aus Ölen und Emulgatoren in der Sonnenschutzcreme in Zusammenstellung mit der UltraviolettA-Strahlung kausal für die z. B. stecknadelkopfgroßen geröteten Blasen auf der Haut zu sein.

Mit wirklicher Akne haben sie gleichwohl nichts zu tun, infolge dessen dabei keine Mitesser hervortreten. Und hier assistieren de facto fettfreie Sonnenmilche und Lotionen mit einem extra hohen UltraviolettA-Schutzfaktor (bis 38), die gesondert für Menschen mit Sonnenallergie entwickelt sind .

Mit Lichtschutzfaktor 50 wird man bekanntermaßen schlechthin nicht braun

Aber, keine Besorgnis, denn man wird doch. Zwar wohl ein klein bisschen langsamer und mithin bezeichnend haut schonender und gesunder für die Haut. Ein Lichtschutzfaktor von 50 behütet vor UVB-Brillanz, mithin zu circa 97 Prozent, der höchste in Europa zulässige Wert von 50+ (vormalig missverständlicherweise Sunblocker geheißen) resorbiert 98 Prozent des UltraviolettB-Lichts.

Der Rest reicht allerdings schon, um den Bräunungshergang der Haut loszutreten. Gewichtig hingegen, um tatsächlich den vollen ausgeschriebenen Sonnenschutz einer Creme zu erlangen: in die Vollen gehen statt kleckern.

Für einmal voll Einölen, benötigt man so etwa 25 ml. Benutz man den Sonnenschutz demgegenüber zu knausrig, dann mindert das den Lichtschutzfaktor recht schnell auf die Hälfte. Nichtsdestoweniger schütze man sich davor, auch mit einem LSF 50+, den kompletten Tag in der prallen Sonne zu knistern.

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